Emulsion + Ölnebel

In vielen Bereichen der Fertigung entstehen öl-oder kühlschmierstoffhaltige Aerosole, die aus Gründen des Umweltschutzes abgeschieden werden müssen. Gesetze und Verordnungen wie Bundesemissionsschutzgesetz oder TA-Luft schaffen hierfür die notwendige Grundlage.

Die Schadstoffe, mit denen wir es hier zu tun haben, treten in physikalischen Erscheinungsformen, wie Aerosolen, Nebel, Stäuben, Rauch, Dämpfen und Gasen auf. Neben dem Umweltschutz spielt jedoch die Gesundheitsgefährdung der in den Fertigungsstätten arbeitenden Personen eine sehr wichtige Rolle. Dazu sagt die s. g. Arbeitsstätten-Verordnung (ArbStättV, herausgegeben vom Bundesarbeitsministerium BGBl. I, S. 729) in § 14 zum Schutz gegen auftretende Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube Folgendes:

„Soweit in Arbeitsräumen das Auftreten von Gasen, Dämpfen, Nebel oder Stäuben in unzuträglicher Menge oder Konzentration nicht verhindert werden kann, sind diese an ihrer Entstehungsstelle abzusaugen und zu beseitigen. Sind Störungen an Absaugeinrichtungen nicht ohne weiteres erkennbar, so müssen die betroffenen Arbeitnehmer durch eine selbsttätig wirkende Warneinrichtung auf die Störung hingewiesen werden.

Es müssen ferner Vorkehrungen getroffen sein, durch die die Arbeitnehmer im Fall einer Störung an Absaugeinrichtungen gegen Gesundheitsgefahren geschützt sind.“




In den Erläuterungen zu § 14 dieser Verordnung wird darauf hingewiesen, dass sich in Arbeitsräumen Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube nur in einer Menge ansammeln dürfen, die keine Belästigungen, Gesundheitsschäden oder Explosionsgefahren zur Folge haben können. Die Unzuträglichkeit hängt von der Menge bzw. der Konzentration und der Art der Luftverunreinigung ab. Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stof-fe sind in der Liste der maximalenArbeitsplatzkonzentrationen gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe (MAK-Werte) aufgeführt.

Der menschliche Körper kann durch die Haut, durch Inhalation oder oral diese Schadstoffe aufnehmen. Entsprechende Gesundheitsschäden sind die Folge.
Abscheidesysteme
Für die Bewertung und Bemessung, somit also für die Auswahl der Abscheidetechnik sind das Partikelspektrum sowie die physikalische Erscheinungsform der Aerosole von großer Bedeutung. Das Spektrum gibt Auskunft über die Größe (µm) und Anzahl der vorhandenen Partikel. Die Konzentration der Schadstoffe wird gravimetrisch ermittelt und in mg/m3 angegeben.
Das Abluftreinigungsproblem in der Metallverarbeitung konzentriert sich im Wesentlichen auf die Aerosolbildung durch Kühlschmierstoffe, die als wässrige oder ölige Emulsion weit verbreitete Anwendung finden.
Die bestehen aus den Basiskomponenten Wasser, Mineralöl oder synthetischen Kohlenwasserstoffen.
Als Abscheider für diese Aerosole kommen zum Einsatz:
  • Elektrofilter
  • Filternde Abscheider
  • Prallblechabscheider
Die Funktion eines Elektrofilters beruht darauf, dass ungleichnamig elektrisch geladene Körper sich anziehen. Mit Hilfe einer Sprüh- oder Spitzenentladung (Korona), die man durch Gleichstrom hoher Spannung an einer Elektrode erzeugt, werden die im Gas schwebenden Teilchen aufgeladen und von einer flächenförmigen Gegenelektrode aus dem Gasstrom gezogen.
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